Alfresco auf Ubuntu 12.04.3 LTS

Diesmal im Schnelldurchlauf die Installation des Alfresco Community Servers auf einem Ubuntu Server 12.04.3 LTS mittels dem Alfresco install-script.

Weitere empfohlene Pakete kann man den Alfresco docs entnehmen. Los gehts.

Zusätzliche Pakete installieren

Das Paket von der Alfresco Homepage besorgen

Ausführbar machen

Und die Installation starten

Sprache auswählen

Installationstyp nehme ich Einfach. Sollte zum testen reichen. Tunen kann man immer noch :)

Installationsordner belasse ich bei /opt/alfresco-4.2.d

Ein ganz geheimes Passwort für den Admin anlegen

Da meine VM für nichts anderes da ist, soll alfresco automatisch starten

Und ich bin mir ganz sicher

Kaffee oder Tee dazu einen Keks …

Je nach Leistung des Servers/PC/Virtuellen Maschine kann das ganze etwas dauern. Für die Readme bleibt erst einmal keine Zeit

Starten will ich auch sofort

kurz warten …

Die Installation ist dann via Webinterface erreichbar (http://ip:8080/share). Zum anmelden den Benutzer admin mit dem Passwort aus der Installation einloggen.

Zur Vollständigkeit noch alle Ports aus der Doku

Tomcat Port: 8080
Tomcat Shutdown Port: 8005
Tomcat SSL: 8443
Tomcat AJP: 8009

und das testen kann beginnen :)

Kernelmeldungen überfluten Konsole

Auf manchen Systemen (bei mir ein Ubuntu 12 LTS Server) ist das Log Level so niedrig das man vor lauter Kernel Meldungen nicht mehr arbeiten kann. Der Bildschirm wird regelrecht „überflutet“.

Die 8 Loglevel findet man in der Datei printk.h in seinen Linux-Headers. Bei meinem Ubuntu Server mit dem 3.5.0-37er Kernel unter

Dort ab Zeile 9 (circa :) )

Oder bei GitHub. Bei meinem Ubuntu Server waren die Loglevel

Debug ist natürlich heftig. Also das ganze bleibend auf „4 4 1 3“ anpassen.

und Zeile 10 kernel.printk anpassen

Das ganze speichern und beenden (:wq!). Den sysctl neu einlesen

und der Spuk auf der Konsole sollte ein ende haben. Das ganze funktioniert auch unter Debian und co. In diesem Sinne, cu und man sysctl ;)

ICINGA und DokuWiki

Auf ein paar Nachfragen hin, hier ein kurzes HowTo um das DokuWiki von Splitbrain in ICINGA zu integrieren.

Keine Angst, es wird nicht so ein Martyrium wie die Installation von NAGVIS und ICINGA :) Oder gar mit Mysteriösen Erweiterungen wie es auf einigen anderen Seiten im www beschrieben ist. Ich bin da doch eher pragmatisch.

Voraussetzungen

Wenn man sich an die Installationsanleitung gehalten hat, sollten Apache und ICINGA schon ihre Dienste verrichten. Wir installieren das DokuWiki auf den ICINGA Server (192.168.1.1). Also können wir sofort loslegen.

Wie in den anderen HowTos auch, prüft die aktuelle Version des DokuWikis! Und weiter gehts.

Jetzt via Browser das DokuWiki installieren http://192.168.1.1/dokuwiki/install.php. Nachdem das DokuWiki installiert ist, können wir es bei den Hosts auf ICINGA nutzen.

Einbinden in ICINGA

Unsere Host Konfigurationen liegen unter /etc/icinga/objects. Im letzten Beispiel haben wir als externen Server den server2.cfg angelegt. Diesen werden wir jetzt für DokuWiki nutzen.

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ICINGA und NAGVIS unter Ubuntu 12.04 LTS

Versionen

  • Ubuntu 12.04 LTS
  • ICINGA 1.6.1-2
  • NAGVIS 1.7.8

Szenario

Ich gehe von einem simplen Szenario aus.

Server 1: ICINGA Server (Ubuntu LTS) : 192.168.1.1 (server1.local)
Server 2: Webserver mit MySQL Datenbank (Debian Stable) : 192.168.1.2 (server2.local)

ICINGA mit idoutils auf einer MySQL Datenbank
NAGVIS mit NDO DB

Server 1 ICINGA

Da wir alles als root ausführen

ICINGA lässt sich einfach via apt installieren. Um aktueller zu sein, nutze ich das ppa von formorer

Während der Installation muss man zwei mal das Passwort für den icingaadmin eingeben. Ebenso den Neustart des apache2 bestätigen. Nach der Installation ist ICINGA schon via Webinterface unter http://192.168.1.1/icinga/ erreichbar. Die Services für Localhost wurden schon mit eingerichtet. Das ist nett aber bringt uns im Netzwerk herzlich wenig. Die Konfigurationen sind aber eine gute Anlaufstelle zum probieren.

Für NAGVIS benötigen wir vier weitere Pakete. Diese können wir gleich mit installieren.

ICINGA konfigurieren

Als erstes sollte man die Datei /etc/icinga/objects/contacts_icinga.cfg anpassen.

Das mindeste ist die Anpassung von Name, alias und E-Mail

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Paket In- bzw Deinstallation endet mit Fehlermeldung

Zum Beispiel

Eine Quick & Dirty Lösung ist das verschieben der Scripte von dpkg. Es sollten testweise auch NUR die betroffenen Pakete verschoben (oder umbenannt) werden! Als Beispiel soll der zabbix-agent dienen.

Die Scripte liegen unter /var/lib/dpkg/info/ und besitzen den Namen des Paketes.

Diese kann man temporär verschieben

Jetzt erneut deinstallieren

Nach erfolgreichem abschließen noch die Temps entfernen

fertig.

PostgreSQL externer zugriff pgadmin

Möchte man mit pgAdmin auf seine Postgres Datenbank zugreifen, muss man diese erst für externe Zugriffe vorbereiten. In dieser Notiz gehen wir davon aus das der Haupnutzer postgres heißt.

Als erstes muss diesem Benutzer ein Passwort vergeben werden. An einem Terminal anmelden und

Danach befindet man sich in der Postgres Umgebung. Zu erkennen am postgres=#
Als nächstes das Passwort vergeben mit

Sein Passwort eingeben und bestätigen. Dann die Umgebung beenden.

Als nächstes Postgres sagen, das er auf alle (in unserem Beispiel) eingehende Verbindungen lauschen soll. Dies geschieht in der Datei postgresql.conf

Suchen und anpassen der Zeile

Das ganze speichern und beenden

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Wundervolles screen

Heute ist mir seit längerem mal wieder bewusst geworden, was ich an dem kleinen mächtigen Tool GNU screen habe. Ich war gerade dabei mysql-server und apach2 zu installieren.

Nach dem bestätigen der Abhängigkeiten, download der Pakete und dem losflitzen von dpkg … Zwangstrennung … Irgs…

SSH disconect broken pipe …

Als ich screen noch nicht kannte, bestand mein weiterer Ablauf aus Kaffee holen, Kippe, beruhigen und dann ein dpkg -a … Nachdem man die Lock Datei getoucht oder bearbeitet hat, debconf überreden konnte aufzuhören mit was auch immer es/er gerade macht usw.

Dank screen hat sich der Ablauf nach so einer „broken Pipe“ etwas geändert. Kaffee, Kekse und dann entspannt via SSH wieder auf den Server und seine Session zurück holen.
Eine kurze Einleitung in screen bekommt man wenn Man(n)/Frau weiter ließt :)

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