LyX Fußnoten in Tabellen

Ich mag Fußnoten, man könnte ganze Bücher in Fußnoten verfassen. „Leider“ funktionieren Fußnoten in LyX im Bereich Tabellen nicht (Stand heute). Die Fußnotenzahl wird zwar angezeigt, aber sie erscheint nicht auf der Seite.

Ich behelfe mir immer mit einem kleinen Trick. In der Tabellen Zelle setze ich eine Fußnote ohne Inhalt. Die Fußnote erhält eine Zahl.

LyX Fußnote in Tabelle 1

LyX Fußnote in Tabelle 1

Auf dem Bildschirmfoto die 1. Nach der Tabelle füge ich dann den Fußnotentext ein. Das geschieht mit dem TEX Befehl \footnotetext[num]{Hier mein Text}.

LyX Fußnote in Tabelle 2

LyX Fußnote in Tabelle 2

Und schon wird die Fußnote wie gewünscht am Ende der Seite angezeigt.

LyX Fußnote in Tabelle 3

LyX Fußnote in Tabelle 3

Wo man aufpassen muss, ist die Nummerierung. Vergibt man immer die [1] erscheinen auch alle Fußnoten mit der Kennung 1 :) In diesem Sinne …

 

Linux – owncloud sync error

Gelegentlich kommt es bei dem Owncloud Client unter Linux zu einem Sync error. Weiterhin heißt es in der Fehlermeldung, dass eine lock Datei nicht angelegt werden kann. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Falsche Berechtigungen, Prog nicht richtig beendet usw. Wichtig ist nur, die alte Datei muss weg :)
Als erstes beendet man den owncloud client. Dann entfernt man die Datei namens lock.

Man findet die Lock Datei unter

und kann diese dann einfach entfernen

Jetzt wieder den Client starten und alles sollte wieder im grünen Rahmen sein.

ICINGA und DokuWiki

Auf ein paar Nachfragen hin, hier ein kurzes HowTo um das DokuWiki von Splitbrain in ICINGA zu integrieren.

Keine Angst, es wird nicht so ein Martyrium wie die Installation von NAGVIS und ICINGA :) Oder gar mit Mysteriösen Erweiterungen wie es auf einigen anderen Seiten im www beschrieben ist. Ich bin da doch eher pragmatisch.

Voraussetzungen

Wenn man sich an die Installationsanleitung gehalten hat, sollten Apache und ICINGA schon ihre Dienste verrichten. Wir installieren das DokuWiki auf den ICINGA Server (192.168.1.1). Also können wir sofort loslegen.

Wie in den anderen HowTos auch, prüft die aktuelle Version des DokuWikis! Und weiter gehts.

Jetzt via Browser das DokuWiki installieren http://192.168.1.1/dokuwiki/install.php. Nachdem das DokuWiki installiert ist, können wir es bei den Hosts auf ICINGA nutzen.

Einbinden in ICINGA

Unsere Host Konfigurationen liegen unter /etc/icinga/objects. Im letzten Beispiel haben wir als externen Server den server2.cfg angelegt. Diesen werden wir jetzt für DokuWiki nutzen.

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ICINGA und NAGVIS unter Ubuntu 12.04 LTS

Versionen

  • Ubuntu 12.04 LTS
  • ICINGA 1.6.1-2
  • NAGVIS 1.7.8

Szenario

Ich gehe von einem simplen Szenario aus.

Server 1: ICINGA Server (Ubuntu LTS) : 192.168.1.1 (server1.local)
Server 2: Webserver mit MySQL Datenbank (Debian Stable) : 192.168.1.2 (server2.local)

ICINGA mit idoutils auf einer MySQL Datenbank
NAGVIS mit NDO DB

Server 1 ICINGA

Da wir alles als root ausführen

ICINGA lässt sich einfach via apt installieren. Um aktueller zu sein, nutze ich das ppa von formorer

Während der Installation muss man zwei mal das Passwort für den icingaadmin eingeben. Ebenso den Neustart des apache2 bestätigen. Nach der Installation ist ICINGA schon via Webinterface unter http://192.168.1.1/icinga/ erreichbar. Die Services für Localhost wurden schon mit eingerichtet. Das ist nett aber bringt uns im Netzwerk herzlich wenig. Die Konfigurationen sind aber eine gute Anlaufstelle zum probieren.

Für NAGVIS benötigen wir vier weitere Pakete. Diese können wir gleich mit installieren.

ICINGA konfigurieren

Als erstes sollte man die Datei /etc/icinga/objects/contacts_icinga.cfg anpassen.

Das mindeste ist die Anpassung von Name, alias und E-Mail

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Dist Upgrade Linux Mint 14 auf 15

Nachdem es bei dem 5. Rechner geklappt hat, hier mal eine kurze Anleitung.

Als erstes das laufende System mit allen Updates bzw. Upgrades versorgen. Bis keine Nachfragen oder Aktualisierungsmöglichkeiten mehr kommen.

Sollten Kernel Updates zurückgehalten werden, folgt noch ein

Sollte eine neue Kernel Version dabei gewesen sein, neu starten. Jetzt kann die sources.list angepasst werden. Man tausche die Namen der alten Version gegen die neuen (olivia und raring) aus.

Als erstes heben wir apt auf die neue Version hoch

Nach diesem Versionssprung kommt der große Batzen. Bei mir mussten 1.5 GB im Schnitt geholt werden :) Gut das T-Kom noch nicht drosselt.

Kaffee … Kaffee … Kaffee …

Die Konfigurationen die ersetzt werden sollen vorher prüfen ob Ihr da schon Änderungen drinnen hattet. Ich habe alle behalten. Bin quasi dem Vorschlag des Upgradevorgangs gefolgt. Die Unterschiede kann man sich mit D anzeigen lassen.

libc6 fragt zwischendurch ob es Dienste ohne Rückfragen neu starten darf. Klar, warum nicht :) Cron kann ruhig mal neu gestartet werden.

Ist alles fertig, Neustarten. Mint begrüßt euch dann schon mit einer neuen Anmeldemaske.

In diesem Sinne und mit gedrückten Daumen ;)